Sarah Gyger

Miteinander die KUW besuchen und Gottesdienst feiern

KUW 3.Klasse<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-frutigen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4</div><div class='bid' style='display:none;'>1461</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>

„Miteinander teilen.“ „Helfen, wenn jemand etwas nicht kann.“ „Jedem gleichviel geben.“ So tönt es, wenn man die 3.-Klässlerinnen und 3.-Klässler fragt, wie man gerecht miteinander umgehen kann.
Die Geschichte von den Arbeitern im Weinberg war ein Teil des Kirchlichen Unterrichts zum Thema „Abendmahl“. Sie war Ausgangspunkt für ein Gespräch über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit.
Bereits vor den Herbstferien haben die 3. Klassen mit dem KUW-Block begonnen. Insgesamt 44 Schülerinnen und Schüler der Schulhäuser Widi, Hasli, Kanderbrück, Elsigbach, Oberfeld und Ried, erlebten zusammen mit ihrer Katechetin, Karin Ryter, unterstützt durch die beiden KUW-Mitarbeiterinnen Katrin Hossmann und Sonja Inniger, lebhafte und anregende Nachmittage. Zudem arbeitete ich als Heilpädagogische Katechetin mit, da zwei Schüler aus der Heilpädagogischen Schule am Unterricht teilnahmen.

Die Kinder zeigten grosses Interesse an Themen wie: Wo und was ist das Reich Gottes? Wie können wir mit Gott reden? Wie sollen wir zusammenleben? An den Nachmittagen wurde gesungen, gebetet, Geschichten gehört und gespielt, gezeichnet, gebastelt und natürlich Zvieri gegessen. Den Abschluss des Unterrichtsblocks bildeten zwei Gottesdienste in den Kirchen Achseten und Frutigen, die am Tag zuvor jeweils zusammen mit Pfr. Rainer Huber vorbereitet wurden. Dank der tatkräftigen Unterstützung von hilfsbereiten Müttern konnten wir an diesen Tagen ein gemeinsames Mittagessen im Kirchgemeindehaus geniessen.

Es war schön, zu sehen, wie im Verlauf des Unterrichts jedes Kind seinen Platz finden konnte. War es nun still oder zappelig, kreativ oder sportlich, mit viel oder wenig Hintergrundwissen. Dank der Unterstützung der Berner Kirche ist es möglich, auch Kinder aus der Heilpädagogischen Schule in die Regel-KUW zu integrieren und nach Möglichkeit bis zur Konfirmation zu begleiten. Schülern, die Hilfe beim Kommunizieren, Lesen und Schreiben benötigen, stehe ich mit Rat und Tat zur Seite. Natürlich bin ich auch für die anderen Kinder und Mitarbeiterinnen da, wenn es „brennt“. Ausserdem liegt mir der Kontakt zu Schule und Elternhaus sehr am Herzen. Meine Vorgängerin, Margrit Haldimann, unterrichtete jeweils eine kleine Gruppe in der Kirchgemeindestube in Hondrich. Da aber der Wunsch nach Integration immer öfter geäussert wird, versuchen wir, dem gerecht zu werden, indem wir in den Klassen assistieren. So können alle voneinander lernen und die Aussage von Paulus, dass alle Mitglieder zur Gemeinde gehören so wie alle Glieder zum Körper (1. Korinther 12, 12-31), wird Realität. Für Jugendliche und Erwachsene werden ausserdem im heilpädagogischen Bereich über's ganze Jahr verteilt Veranstaltungen wie beispielsweise Film- oder Grillabend und auch Gottesdienste in der Region angeboten. Die Termine sind unter der Rubrik „Erwachsene“ unter „Tutti Frutti“ ersichtlich. Bei Fragen stehen Margrit Haldimann und ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Bericht: Barbara Moser, heilpädagogische Katecheten
KUW 3.Klasse
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Bereitgestellt: 29.11.2018     Besuche: 26 Monat 
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