Katharina Meichtry

"Umgang mit dementen Menschen"

KGR Tagung <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-frutigen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>134</div><div class='bid' style='display:none;'>1575</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Am Samstag, 24. März trafen sich 40 Kirchgemeinderäte aus dem Bezirk Frutigen-Niedersimmental zur jährlichen Tagung. Diesmal wurde die Tagung durch die Kirchgemeinde Frutigen organisiert und durchgeführt. Das Thema «Demenz» beschäftigt die Gesellschaft je länger je mehr, irgendwann kommen wir fast alle damit in Berührung.
Von Doris von Känel, Leiterin Pflegeheim Frutigland, wurden die Anwesenden mit dem Thema und der Problematik bekannt gemacht. In einfachen Worten und mit guten Beispielen gelang es ihr, die Krankheitsbilder auch Laien verständlich zu machen. Martin Fuhrer, Leiter Pflege Spitex Niesen, erzählte aus seinen Erfahrungen und machte darauf aufmerksam, dass es die Möglichkeit gibt, als Freiwillige/er betroffene Familien mit einem Entlastungsdienst zu unterstützen.
Nach einem feinen Mittagessen im Pro Senectute Haus Frutigen machte Pascal Mösli, Beauftragter Spezialseelsorge Refbejuso, auf besondere seelsorgerliche Aspekte aufmerksam. Es gibt eine Ebene, wo wir alle einen Zugang zueinander finden, egal wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Mitgefühl und Herzlichkeit kommen an. Im Anschluss erzählte eine Ehefrau auf eindrückliche Weise, wie sie die Krankheit und den Verlauf ihres mittlerweile verstorbenen Mannes erlebt und getragen hat. Die Leistung und Belastung der Betreuung von einer Person zu Hause ist enorm und zeugt von grosser Kraft.
Den Abschluss der Tagung erlebten alle zusammen in der Kirche Frutigen bei einer feierlichen Andacht durch Pfarrer Dietmar Thielmann. Musikalisch wurde die Tagung durch Sandra Tosetti, Klavier und Orgel und Irène Bauen, Querflöte untermalt. Am Schluss bekamen alle den Spruch „In allen Schwierigkeiten ermutigt er uns und steht uns bei, so dass wir auch andere trösten können“ aus 2. Kor.1,4 mit auf den Heimweg.

Margret Ruchti
Bereitgestellt: 26.03.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch