Katharina Meichtry

Freude herrscht!

Europapark<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-frutigen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>1874</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Am frühen Morgen des 16. April hatten die Sonntagschüler aus Reinisch etwas ganz Besonderes vor. Heute werden sie ihr lang ersehntes Weihnachtsgeschenk erhalten. Weihnachts…WAS, der Frühling hat doch schon Einzug gehalten? Ja das stimmt, doch der gewiefte Europareisende weiss natürlich, dass der EuropaPark in Rust jeweils erst im Frühling die Tore für seine Besucher öffnet.
Da trafen sich also die verschlafenen Kinder und Betreuungspersonen um 6 Uhr beim Schulhaus Reinisch. Die Fahrzeugaufteilung in die drei Autos war schnell gemacht, da man keine Zeit verlieren wollte. Ein Besuch bei einer Bäckerei in Sissach unterbrach die lange, aber nicht langweilige Fahrt, und jeder konnte sich mit einem Weggli und einer warmen Schokolade stärken.

Mehr als die Hälfte der Kinder verliess zum ersten Mal das getraute Vaterland und einige waren ungläubig überrascht als eine Leiterin an der Grenze behauptete: «Jetzt sind wir im Deutschland, da müssen wir Hochdeutsch sprechen!» In Stundenfrist erreichte die Gruppe den Parkplatz in Rust und das lang ersehnte Ziel war endlich erreicht.

Kein Kind wusste worauf es sich einlässt, denn alle freuten sich auf den ersten Besuch im Park der Träume. In vier Gruppen durften sich die Kinder auf Entdeckungstour machen. Sie können direkt selbst erzählen, was sie in Begeisterung versetzte:

Joelle (12): Ich habe totale Höhenangst… es war für mich schrecklich, als wir nach etwa einer Stunde anstehen auf eine schnelle Achterbahn gegangen sind. Ich dachte mir, dass ich den Europapark nie wieder besuchen werde. Am Nachmittag entdeckte ich jedoch, dass es auch ganz andere großartige Aktivitäten im Park gibt, welche man erleben kann. So war für mich der Tag schliesslich trotzdem sehr cool.

Murielle (6): Wir waren auf der Geisterbahn, die war super. Dort konnte man sehen, wie sie das Herz eines Mannes wegnahmen. Zuerst stieg man in einen Lift, dieser holperte etwas und dann kam man ins Geisterschloss. Manchmal wurde man etwas nass oder erschreckt. Diese Bahn war super.

Simon (10): Auf der ersten Bahn habe ich meinen Hut verloren. Diese Bahn ging so schnell, das machte mich traurig. Am besten fand ich das Autofahren. Ich hatte ein schönes Auto, konnte selber Gas geben und steuern.

Luis (13): Die erste Bahn, die wir besuchten, war die Silverstar. In meiner Gruppe hatte es nur Jungs, alle waren über 1.40 Meter und so waren wir auf Action eingestellt. Das war super, denn so konnten wir jede Bahn besuchen.

Marlis (13) & Anja (11): Als wir dann endlich etwas wildere Bahnen besuchen konnten, fing der Spass an. Die Bluefire blieb unser Highlight, weil Anja knapp nicht 1.40 Meter gross war. Auch die Holzbahn war ein super Erlebnis. Hier dachte man während der Fahrt, dass bald das ganze Gerüst zusammenkippen werde. Auf jeden Fall freuen wir uns, den Europapark wieder zu besuchen, wenn wir dann auch auf die Silverstar können.

Um 18 Uhr traf sich die ganze Gruppe wieder am Eingang und jeder wusste die spektakulärsten Geschichten zu erzählen. Die Heimfahrt war dementsprechend unterhaltsam und kurzweilig. Noch vor der Grenze wartete das letzte Highlight des Tages: Ein Abendessen im McDonalds. Doch dann ging es endgültig nach Hause zu, wo man um 22 Uhr ankam.

Die ganze Gruppe möchte sich bei der Kirchgemeinde bedanken, dass ihnen dieser Ausflug ermöglicht wurde. Er wird als besonderes Weihnachtsgeschenk noch lange nicht in Vergessenheit geraten.

Denise Jungen, Mountain Crew
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch