Rainer Huber

Zwischen Rebbergen und Rhein

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Konfirmandenreise
Rainer Huber,
Am Mittwoch, den 2. September konnte der erste Teil der Konfirmandenreise planmässig beginnen. Schon vorab wurde klar, dass es eine besondere Fahrt wird. Nicht wegen der Coronalage, sondern wegen des Programms der Konfirmanden selbst. Zwei fühlten sich von der Schule getrieben und konnten daher erst später anreisen, ein anderer musste unbedingt in dieser Woche noch zum Vorstellungsgespräch und wurde entsprechend zeitiger von seiner Grossi abgeholt, eine Konfirmandin wollte auf der Fahrt getauft werden und die meisten waren gerade aus der Landschulwoche zurück und mit ihren Gedanken noch bei diesen Erlebnissen.
Und jetzt – Konfirmandenlager. Kurz und Gut, es war super! Die 3 stündige Anreise gab Gelegenheit sich innerlich neu zu sortieren.
Kaum angekommen startete das Programm, mit ganz verschiedenen Zugängen zum Glauben. Ein zentraler Punkt stand unter der Überschrift: „Die Mitte gestalten“. In der Mitte von vorbereiteten Baumscheiben entstanden eindrückliche Material-Collagen. Diejenigen, die die Rückfahrt überstanden haben, sind jetzt noch ein paar Tage im Foyer des Kirchgemeindehauses zu sehen. Danach war erste Gelegenheit für eine kleine Gruppe Interessierter in den Rhein zu springen, sich von der Strömung fortreissen zu lassen und ein paar hundert Meter später wieder aus dem Wasser zu klettern. Kalt, aber schön! Nach dem Nachtessen wanderten wir gemeinsam zur Kirche Buchberg-Rüdlingen, die eindrücklich über einem grossen Weinberg errichtet ist. Hier war Zeit zum Innehalten, die einbrechende Nacht im Umland zu betrachten und sich zur Abendandacht in der Kirche zusammenzufinden. Der Rückweg wurde zur Nachtwanderung. Am Haus wurden wir schon von den Nachreisenden erwartet. Stimmengewirr und Lachen schallte noch eine Zeit lang über das Gelände. 23 Uhr eroberte die Stille und der Vollmond die Nacht.
Am Donnerstag stand ein straffes Programm auf dem Plan. Vormittags besuchte uns Christian Weber von Mission 21. Ihm gelang es auf eindrückliche Art, den Konfirmanden globale und biblische Zusammenhänge nahezubringen und Strategien der Hilfe zu erklären. Keiner merkte, wie schnell die Zeit verfolg.
Nach dem Mittag ging es zum Kanufahren und SUP paddeln. In 3 Stunden liessen wir uns nach Egglisau hinabtreiben und genossen Natur, Strömung, Sonne und Wasser. Friedliche entspannte Grüppchen treiben durchs Wasser flussab. Zurück chauffierte uns ein Kursschiff. Da wir die einzigen Gäste an Bord waren, durften Interessierte auch selbst eine Zeitlang das Schiff steuern. Natürlich unter Aufsicht des Kapitäns!
In der Unterkunft angekommen war kurz Zeit, um sich für den Abend vorzubereiten. Mit Shuttle-Service kamen wir ohne Anstrengung wieder zur Kirche Buchberg und konnten hier miteinander die Taufe feiern. Danach ging´s weiter zum Lindenhof, einer Buchberger Besenbeiz. Hier war Kuchen und Glace gerichtet, so dass wir die Taufe noch etwas zusammen nachklingen lassen konnten. Gestärkt und etwas erschöpft kamen wir am späten Abend in unser Quartier.
Freitag morgen war Zeit um über Vatererlebnisse und Frauen in der Bibel ins Gespräch zu kommen. Strahlendes Wetter sorgte noch einmal für Sommerferienstimmung. So waren die meisten zufrieden, dass sie nach dem Mittag noch ein wenig im Schatten sitzen und Musik hören konnten, bis sich alle auf den Heimweg machen konnten.
Ein grosses und herzliches Dankeschön gebührt Maria Wäfler, die die Fahrt begleitet, die Küche gemanagt und inhaltlich viel mitgearbeitet hat.
Bereitgestellt: 04.09.2020     Besuche: 127 Monat 
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