Sarah Gyger

Lasst uns Hoffnungsträger sein!

So lautete die Botschaft von Roland und Anna-Marie Eisenring von Network Diaspora, welche am Sonntag unsere Gäste im Jugendgottesdienst Spirit waren.
Sarah Gyger,
Bereits am Samstagnachmittag wurde fleissig vorbereitet und alles eingerichtet für den Gottesdienst am Sonntagmorgen. Wir freuten uns sehr, nach einem halben Jahr wieder einmal einen «normalen» Gottesdienst in der Kirche feiern zu dürfen. In der Zwischenzeit haben wir corona-bedingt zwei Stationen-Gottesdienste in und um die Kirche gemacht – auch das eine spannende und bereichernde Erfahrung.

Ein grosses Team an Mitwirkendenden, Jugendliche und Erwachsene, halfen mit, den Gottesdienst zu gestalten: nebst dem Spiritteam waren auch noch zwei Gruppen vom Roundabout mit dabei. Auch für sie war es seit Langem der erste Auftritt und so schauten auch einige Eltern der jungen Mädchen und Frauen im Gottesdienst vorbei. Mit viel Power zeigten sie uns ihre Choreographien.

Die Spiritband weihte ihr elektrisches Schlagzeug ein und die Anschaffung hat sich gelohnt: so gut hätte es noch nie getönt, lauteten einige Rückmeldungen und wir waren einfach sehr glücklich, dass wir wieder einmal zusammen spielen und Gott anbeten durften.

Eindrücklich gewährte uns Roland Eisenring, Zahnarzt im Ruhestand, einen Einblick in den Aufbau des «Children Excellence Center» - eine Schule mitten im Slum von Nairobi, Kenia. Der Anfang ihrer Arbeitseinsätze im Ausland liegt schon 35 Jahre zurück – damals ging es nach Brasilien. Über viele Wege und Einsätze auf der ganzen Welt landeten sie dann in Kenia, wo sie nun mit lokalen Partnern und Freunden Projekte ins Leben gerufen haben, damit Slumbewohner, Strafentlassene, Behinderte, Waisen, Witwen usw. eine neue Lebensperspektive und neue Hoffnung erhalten. Anna-Marie liess uns teilhaben an der Geschichte von Gian, einem behinderten Jungen, welcher auch Namensträger des Gian-Care-Centers ist. Ein Therapiezentrum und Hoffnungsort für behinderte Kinder und ihre Angehörigen, wobei diese unter ungleich schwierigeren Bedingungen zurecht kommen müssen, als das hier in der Schweiz der Fall ist. Man spürte die persönliche Verbundenheit zu den Menschen dort, ihre Leidenschaft und ihr Glaube, der die beiden durch so viele Schwierigkeiten getragen hat und immer wieder Unmögliches möglich gemacht hat.
Weitere Infos unter » Network Diaspora

Am Ende bliebt noch Zeit um mit Eisenrings zu sprechen und ein Teil des Catering-Teams hatte für alle ein tolles, süsses Give-Away vorbereitet: Güetzi in Zahnform in Anlehnung an Rolands Beruf.

Wir danken allen Besuchenden und freuen uns bereits auf den nächsten Jugendgottesdienst am Sonntag, 5. September – dann wieder abends um 19.00 Uhr.
Bereitgestellt: 08.06.2021     Besuche: 49 Monat 
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