Sarah Gyger

Eine abenteuerliche Woche ist zu Ende

Wie werden wohl die Zelte aussehen? Was gibt es zu essen? Vertragen sich die Kinder? Ist das Programm, das wir aufgestellt haben sinnvoll? Wie wird das Wetter?
Denise Schranz,
Diese und viele weiteren Fragen beschäftigten die Leiter und die Teilnehmer vor dem Lager. Die Antwort erhielten alle in der Woche vom 26. – 30. Juli in Aeschiried, welche natürlich durchaus positiv ausfiel. «Es war cool und wir freuen uns auf das Zeltlager im 2022.»

Die Aufregung am Montagmorgen war den meisten Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. Doch als wir uns besammelt hatten, freuten wir uns bereits auf die kommende Woche. Zuerst gab es eine Kennenlernrunde und schliesslich startete auch bereits das Theater mit Mose, Aaron und Mirjam, welches uns die ganze Woche begleitete. Anschliessend starteten wir mit einer Wanderung von Reichenbach nach Aeschiried. Da wir das Thema Gipfelstürmer und die 10 Gebote hatten, bekamen alle zum Start einen persönlichen Wanderstock. Das Wetter spielte an diesem Tag gut mit und wir erreichten unseren Lagerplatz fast trocken. Anschliessend begannen wir mit dem Lageraufbau. Drei vierer und eine sechser Gruppe baute jeweils das eigene Zelt auf. Als die Zelte schliesslich standen kam auch schon das erste Gewitter. Zum Glück hatten wir ein grosses Gruppenzelt, wo während des Gewitters Schutz gefunden werden konnte. Es wurden Spiele gespielt, viel gelacht und geplappert und es entstanden die ersten schönen Zeichnungen. Nach dem feinen Abendessen, welches über dem Feuer gekocht wurde, spielten wir noch ein Spiel und beendeten den Abend mit einigen Liedern und einem feinen Dessert.

Am Dienstag stand am Vormittag dann erst Mal Freizeit auf dem Lagerplatz auf dem Programm. Das Wetter spielte gut mit und so konnten Hütten gebaut werden, Spiele wie «chneblä» kamen in Fahrt und einige Kinder genossen es einfach Feuer zu machen. Am Nachmittag durften sich die Kinder für einen Workshop eintragen. Einige schlenderten mit einer Leiterin durch die Wiesen und den Wald und sammelten Blätter und Kräuter welche sie mit etwas Oel zu einem Lippenbalsam weiterverarbeiteten. Andere waren mit dem Sackmesser unterwegs und schnitzen verschiedene Gegenstände. Es entstanden Hasen, Hühner und Steinschleudern. Kinder bearbeiteten Specksteine zu Ketten, Schlüsselanhänger oder Dekorationen. Am Abend gab es Hamburger vom Grill, was natürlich allen lecker schmeckte. Da es ein regnerischer Abend war, verbrachten wir die Zeit mit Liedern und Spielen im Gruppenzelt.

Da auch am Mittwochmorgen das Wetter nicht besser war, beschloss das Leitungsteam, einen Ausflug ins Bernaqua zu machen. Die Kinder freuten sich riesig und so wurde aus dem Schlechtwetterprogramm ein Highlight. Endlich wurden wir auch wieder einmal richtig sauber… was wir wohl der guten Wasserqualität zu verdanken hatten. – ob sie nach uns immer noch so gut war, lassen wir einmal stehen -. Zurück in Aeschi gab es eine Art Schnitzeljagt zurück zum Lagerplatz. Den Abend verbrachten wir am Lagerfeuer und sangen unsere Lagerlieder.

Auf den Donnerstag warteten einige Kinder bereits. An diesem Tag wurde nämlich den ganzen Tag gespielt und am Schluss wurde «dr vilsitigscht Jungschärler» geehrt. Die Kinder mussten, passend zu den 10 Geboten, sich in 10 Spielen messen. Es gab ein Reaktionsspiel, ein Montagsmaler, ein Wer-bin-ich, ein Schneckenrennen, ein Probierspiel, ein Bendeli-Fangnis, ein Pantomime erraten, ein Wäscheklammernspiel, ein Lügenspiel und ein Geschichtenspiel. Dieser Super 10 Kampf wird in guter Erinnerung bleiben und um den Wanderpreis «dr vilsitigscht Jungschärler» wird auch nächstes Jahr gekämpft. Am Abend wurde dann noch das Geländespiel Sidler gespielt, welches ebenso grosse Emotionen auslöste wie der Super 10 Kampf. Etwas spät aber dafür umso glücklicher gingen alle noch ein letztes Mal für dieses Jahr in ihr Zelt.

Am Freitag strahlte die Sonne bereits am Morgen. Anschliessend waren wir ein starkes Team und räumten den Lagerplatz miteinander auf. Zelte putzen und abbrechen, Tische reinigen, Material aufräumen und den Lagerplatz fötzelen. Am Nachmittag liefen wir vom Lagerplatz zum Schulhaus nach Aeschiried, wo die Eltern bereits gespannt auf ihre Kinder warteten. Mit unserem Jungschihit beendeten wir das Lager.
Bereitgestellt: 12.08.2021     Besuche: 54 Monat 
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