Christian Gantenbein

Wir sind ein Team

Konflager 17 (Foto: Christian Gantenbein)

Vielseitige Lagertage erlebten die Konfirmanden der Klasse 9CD in Montmirail bei Marin-Epagnier NE.
Christian Gantenbein,

Endlich konnte das verschobene Konflager am 1. – 3. November nachgeholt werden. Da eine Konfirmandin krankheitshalber absagen musste, begaben sich 13 Jugendliche auf die Reise.
Zwar regnete es öfter, doch wenn Programmteile im Freien vorgesehen waren, blieb es trocken. So bereits beim Fussmarsch zum Gästehaus. Als eine mehrerer Corona-Schutzmassnahmen wurden die Zimmer mit maximal drei Personen belegt.
Nach dem stärkenden Mittagessen stellte uns Ursina die Kommunität, eine christliche Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, vor. Beim Teambildungsparcours ging es darum, sich auf spielerische Art als Gruppe wahrzunehmen. Die Einzelnen wurden herausgefordert, zusammenzuarbeiten und das Ziel gemeinsam zu erreichen. Tatsächlich ist das Konflager eine gute Gelegenheit, sich im Miteinander zu üben.
Verteilt über die drei Tage befassten sich die Konfirmanden in Themenrunden mit zentralen Lebens-, Glaubens- und Sinnfragen. Wie nächsten Frühling bei der Konfirmationsfeier wirkten alle mit einem Beitrag am Lagergottesdienst mit. Der besinnliche Tagesanfang und -schluss in der Chapelle gab jedem Tag einen würdigen Rahmen.
Jeweils nach den feinen Mahlzeiten beteiligten sich alle reihum beim Abwaschen und Tischdecken. Am ersten Abend erkundeten wir auf einem Rundweg die Umgebung «by night».
In der betriebseigenen Schreinerei konnten die Konfirmanden in zwei Gruppen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Nach ihren Vorstellungen entwarfen sie ein Kreuz, sägten dieses aus und versahen es mit einer individuellen Oberflächenbehandlung.
In der Freizeit spielten unsere Konfirmanden Ping Pong, Tennis oder zeigten ihr Geschick am Töggelikasten. Andere diskutierten auf der Hofpiazza oder erkundeten den weiträumigen Park mit seinen lauschigen Plätzchen. Besonderen Spass bereitete der gemeinsame Spielabend und beim Lotto wurden viele Preise ergattert.
Ein spezielles Highlight war der Besuch von Jakob Wampfler. Packend und ungeschminkt erzählte er von seinen verhängnisvollen Lebensjahren als Alkohol- und Drogensüchtiger. Mit Gottes Hilfe, der Unterstützung solidarischer Menschen und eigenem Zutun gelang ihm der Ausstieg. So war der zweite Teil Hoffnungsbotschaft pur.
Dank der vom Haus vorgegebenen Nachtruhe zugunsten aller Gäste und ruhigen Nächten, waren die Konfirmanden nicht übernächtigt und beteiligten sich auch am letzten Lagertag mit erfreulicher Aufmerksamkeit.
Erstmals gestaltete ich ein Konflager mit der neuen Co-Leiterin Cornelia Wittwer. Das war eine sehr schöne Team-Zusammenarbeit – herzlichen Dank, Cornelia!


Fotos: Cornelia Wittwer / Christian Gantenbein

Bereitgestellt: 22.11.2021     Besuche: 55 Monat 
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