Katharina Meichtry

Gedenkfeier

IMG_1308 (Foto: Katharina Meichtry)

Orte der Erinnerung entschwinden
Werden Grabfelder geräumt, so entschwinden Orte der Erinnerung, das Gedenken wird heimatlos, wieder muss Abschied genommen werden. «Hebe deine Augen auf, zu den Bergen, von welchen dir Hilfe kommt»: Diese Worte aus dem Psalm 121 sowie das Gedicht «Hohliecht» der Frutiger Mundartdichterin Maria Lauber waren Grundlagen der schlichten Feier, die von den Kirchen und der Einwohnergemeinde gemeinsam angeboten wurde.
Pfarrerin Colette Staub (reformierte Kirche), Gemeindeleiterin Franca Collazzo Fioretto (katholische Kirche) und der Gemeindeleiter Christoph Müller (Evangelisch-Methodistische Kirche) gestalteten zusammen mit der Gemeinderätin Annarös Grossen eine eindrückliche Feier, musikalisch bereichert durch die gut besetzte Bläsergruppe unter der Leitung von Eduard Allenbach.
Über 250 Betroffene strömten auf den Friedhof Frutigen, um ein letztes Mal beim Grab innezuhalten und der geliebten Person zu gedenken, die vor über 30 Jahren gestorben ist. Ab Anfang April 2026 werden über 270 Reihen-, Familien-, Urnen- und Kindergräber aufgehoben, so dass die Grabfelder neu und ansprechend gestaltet werden können.

Pfrn. Colette Staub
Bereitgestellt: 07.04.2026     Besuche: 43 Monat 
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